Aufbau einer guten Webseite - Die perfekte Struktur einer erfolgreichen Internetpräsenz

Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Ihre Unternehmenswebseite aufgebaut sein sollte, damit diese mehr Besucher generiert und besser convertiert, als die Internetpräsenz von Ihrer Konkurrenz.

Die perfekte Webseiten-Struktur: Diese Elemente dürfen nicht fehlen

1. Das Unternehmenslogo

Die oberen Elemente einer Webseite werden von allen Besuchern zuerst betrachtet und sind damit besonders wichtig, wenn man einen ersten guten Eindruck hinterlassen möchte. 

Das Logo sollte gut lesbar sein und nicht zu stark herausstechen, da es als Element nicht so wichtig ist, wie z.B. ein Call-to-Action Button oder eine Navigation. 

Wenn Sie schon ein Unternehmenslogo besitzen dann sollte dieses in einer klassischen Farbe im Kopfbereich der Webseite eingebunden werden. 

In der Desktop- und Tablet-Ansicht nimmt ein Logo ca. 25% des Inhaltsbereiches ein. In der mobilen Version sind es 50%-90%. 

2. Kontaktmöglichkeiten

Bei Unternehmenswebseiten ist eines der Hauptziele, dass der Besucher mit dem Unternehmen in Kontakt tritt. Zum Beispiel, um einen ersten Termin zu vereinbaren, sich über ein bestimmtes Produkt zu informieren oder um einen Katalog zu beantragen.

Dauert die Suche nach den Kontaktmöglichkeiten zu lange oder besteht vielleicht nur die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme via Telefon, dann springen viele Besucher ab und gehen ggf. zu einem Konkurrenten, der auch via Email, Whatsapp, Chat oder Kontaktformular erreichbar ist.

Welche Kontaktmöglichkeiten eingebunden werden sollten, hängt immer von der Art des Unternehmens ab. Jüngere Zielgruppen bevorzugen die Kontaktaufnahme via Whatsapp oder Chat, da dies viel schneller geht als das Verfassen von einer Email.

Zu einem guten Aufbau von einer Webseite gehören viele Kontaktmöglichkeiten, die an unterschiedlichen Postionen platziert werden. So kann z.B. in der Navigationssleiste eine anklickbare Telefonnummer und ein Whatsapp-Button integriert werden.

Im Footer kann dann ein Kontaktformular eingebunden werden und bei einem hohen Support-Bedarf lohnt sich zusätzlich die Integration von einer Chat-Funktion.

3. Navigation

Wenn eine Unternehmenswebseite sehr viele Informationen und weiterführende Inhalte enthält, dann kann der Aufbau schnell überfordernd auf den Webseitenbesucher wirken. Damit dieser sich optimal zurechtfindet hilft die Integration von einer oder mehreren Navigationselementen.

Typische Abschnitte oder Unterseiten, die in einer Navigationsleiste angezeigt werden sind Leistungen, Produkte, die Unternehmensphilosophie, das Team, FAQs, Erfolge, Blogartikel, Kontaktmöglichkeiten, Zertifikate, der Standort des Unternehmens, usw.

Der Besucher findet so, die für ihn wichtigsten Abschnitte und Unterseiten, wodurch die Chance zur Kontaktaufnahme erhöht wird.

Es kann hilfreich sein, auch im Fußbereich der Webseite eine Navigation der wichtigsten Unterseiten zu integrieren.

4. Header (Kopfbereich) Inhalte

Das Logo, die oberen Kontaktmöglichkeiten und die Navigationsleiste gehören auch zum Header-Bereich.

In diesem Abschnitt gehen wir jedoch besonders auf die Inhalte (Text, Bilder und Videos), die als erstes auf der Webseite zu sehen sind ein.

Diese sind nämlich eines der wichtigsten Conversionelemente und sollten beim Aufbau einer guten Webseite die meiste Aufmerksamkeit genießen.

Nur 30% aller Webseitenbesucher schauen sich Inhalte unter dem Header-Bereich an. Deshalb sollte der obere Teil der Webseite immer die wichtigsten Informationen enthalten und klar kommunizieren, welches das Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens ist.

Bei der Gestaltung von diesem Bereich sollte man sich also die Frage stellen: Mit welcher Botschaft, Bild oder Video kann ich einen potenziellen Kunden von meiner Dienstleistung oder Produkt am besten überzeugen?

Sehr gut funktioniert die Kombination von einem aussagekräftigen Bild (z.B. vom Unternehmenssitz) in Kombination mit einem kurzen Text, der die Vorteile für den Kunden auf den Punkt bringt.

Besonders conversionstark sind an dieser Stelle Image-Videos.

 

5. Leistungen und Produkte

Die Leistungen oder Produkte, die Sie mit Ihrem Unternehmen anbieten sollten natürlich auch auf der Webseite zu finden sein.

Leistungen oder Produkte die besonders häufig gebucht/gekauft werden, einen Großteil des Umsatzes ausmachen oder besonders lukrativ sind sollten prominenter auf der Startseite dargestellt- und beschrieben werden.

Zusatzleistungen, Zubehör oder Ähnliches müssen nicht genau auf der Startseite beschrieben werden und können in der Navigation weiter unten dargestellt werden.

Eine genaue Beschreibung der wichtigsten Produkte und Leistungen erspart Ihnen aufwändige Beratungsgespräche.

Aus früheren Kundengesprächen können Sie entnehmen, welches die häufigsten Fragen sind, die vor der ersten Zusammenarbeit aufkommen und welches die Aspekte der Produkte und Dienstleistungen sind, die für den Kunden am wichtigsten sind.

Der Aufbau von einer guten Webseite sollte auch nie abgeschlossen sein, da es immer die Möglichkeit gibt, die Internetpräsenz mit wichtigen Informationen zu ergänzen.

6. Kundenstimmen und/oder Erfolge

Potenzielle Kunden wollen wissen, dass Sie in der Vergangenheit bereits gute Arbeit geleistet haben. 

Um die eigene Expertise bestmöglich darzustellen, können Bilder oder Berichte von abgeschlossenen oder laufenden Projekten auf der Webseite integriert werden.

Typisch ist auch ein Bereich auf der Startseite, in dem Kunden über eine erfolgreiche Zusammenarbeit berichten. 

Bei Produkten hilft die Integration von einem Bewertungssystem. Typische Integrationen sind:

Trusted Shops für Onlineshops.

Trustpilot oder Proven Expert für Dienstleister.

Fragen Sie Ihre Bestandskunden nach einer Rezension. Am besten dann, wenn Sie gerade ein Projekt erfolgreich abgeschlossen haben oder das verkaufte Produkte besonders gut angekommen ist.

 

7. Unternehmensphilosophie

Zum Aufbau von einer guten Webseite gehört auch der Bereich „Unternehmensphilosophie“. Darunter versteht man in der Regel die Werte des Unternehmens, die idealerweise mit den Werten der Besucher übereinstimmen sollten.

Dieser Abschnitt ist besonders wichtig, denn der Kunde möchte sich ein Bild davon machen, wie ein zukünftige Geschäftsbeziehung aussehen könnte.

Kommt man bei den Werten auf einen gemeinsamen Nenner, dann erhöht sich die Chance, dass der Webseitenbesucher der Geschäftsbeziehung eine Chance gibt und Sie anruft. 

In der eigenen Unternehmensphilosophie sollten die Kundenbedürfnisse also immer einen prominenten Platz erhalten.

Dargestellt werden kann die Unternehmensphilosophie auf unterschiedliche Weise. Entweder als eine eigene Unterseite oder als Abschnitt in der Startseiten-Struktur.

Besonders gut kommen Bilder an, auf denen die Unternehmsgründer zu sehen sind oder Ausschnitte aus der täglichen Arbeit im Unternehmen.

8. Unternehmensportrait

Seit wann gibt es Ihr Unternehmen? Wie sieht es in Ihrem Unternehmen aus? Wer ist Teil vom Team? Wo wird produziert? Wie hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren entwickelt?

Diese und weitere Fragen stellen sich potenzielle Kunden, die auf Ihre Unternehmenswebseite kommen. Eine transparente Unternehmenskommunikation wird immer wichtiger, da potenzielle Kunden, besonders im digitalen Bereich, immer misstrauischer werden. Je mehr Informationen über das eigene Unternehmen preisgegeben werden, desto sicherer fühlt sich der potenzielle Kunde, wenn er zum ersten Mal mit Ihnen Kontakt aufnimmt.

Besonders bei Unternehmen die nach Mitarbeitern suchen, sollte auf der Webseite ein Abschnitt nur dem Unternehmensportrait gewidmet werden.

9. Wichtige Informationen und Inhalte

Welche Informationen und Inhalte könnten für Ihre Kunden wichtig sein? Eine gute Webseite passt sich den Bedürfnissen der potenziellen Kunden an und bietet alle nötigen Informationen, die gebraucht werden, um von der eigenen Dienstleistung oder von den eigenen Produkten zu überzeugen.

Haben Sie Kataloge, Preislisten, Formulare o.Ä., die Sie Ihren Webseiten-Besuchern zur Verfügung stellen können?

Welche News könnten für Ihre Zielgruppe besonders interessant sein?

Könnten Sie die Beratung zu einem bestimmten Produkt auf einer Produktseite zusammenfassen?

Je mehr Informationen Sie Ihren Webseiten-Besuchern bieten, desto besser. 

Mit einer fortlaufenden Content-Strategie erhöhen Sie Schritt für Schritt ihre Reichweite und können durch die Analyse von Besucher-Statistiken ihr Angebot optimal an die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe anpassen.

Schon ein Blog Artikel pro Monat kann Ihnen einen erheblichen Vorteil gegenüber Ihrer Konkurrenz verschaffen.

10. Footer Bereich

Der Footer Bereich wird gerne als eine Navigation für weiterführende Inhalte genutzt. Im Fußbereich der Webseite sollten erneut die wichitgsten Kontaktmöglichkeiten platziert werden und Links zu besonders wichtigen Inhalten.

So stellt man sich, dass der Besucher sich direkt für die Kontaktaufnahme entscheidet oder die Möglichkeit hat, sich genauer über Ihre Dienstleistung oder Produkte zu informieren.